Gelenkersatz für das Kniegelenk

Gelenkersatz für das Knie

Bei Kniegelenken kann es außer durch erbliche Faktoren, bei angeborenen X- oder O-Beinen sowie nach Meniskus- oder Kreuzbandverletzungen, zur vorzeitigen Arthrose= Gonarthrose kommen. Auch kommt es nach Meniskusentfernung häufig zu zunehmenden X- oder O-Beinfehlstellung mit zunehmenden Schmerzen entsprechend auf der Außen- oder Innenseite des Kniegelenkes, Anlaufbeschwerden und zunehmender Bewegungseinschränkung. Schmerzen beim Treppensteigen weisen auf eine Arthrose auch des Kniescheibengelenkes hin.

Ist die Nachtruhe schmerzbedingt gestört und/oder eine regelmässige Schmerzmitteleinnahme für unvermeidbare Aktivitäten notwendig, kann mit einem künstlichen Gelenkersatz Abhilfe geschaffen werden.

Bei intaktem Seitenbandapparat des Kniegelenkes kommt ein ungekoppelter sog. Gelenkoberflächenersatz zur Anwendung. Bei dieser Methode ist der Knochenverbrauch gering, der eigene Muskel- und Bandapparat bewegen das Kniegelenk nahe am natürlichen Bewegungsmuster.

Bei schweren Bandverletzungen oder Knochensubstanzverlusten nach Unfällen kommen gekoppelte Knieendoprothesen zum Einsatz, die mit Stielen im Ober- und Unterschenkelknochen verankert werden.

Bei nur einseitigem Gelenkverschleiß kann auch eine Teilprothese – unikondyläre Schlittenendprothese – eingebaut werden.

Nach erfolgter Kniegelenkseesatzoperation wird eine Röntgenkontrolle durchgeführt.

Im Akut-Krankenhaus verbringt man bei normalem Ablauf 10 Tage bis 14 Tage. Ab dem 1.Tag darf man Aufstehen. Nach der Operation kommt eine elektrische Bewegungsschiene zum Einsatz die Ihnen schneller zu einer besseren Kniebeweglichkeit verhilft; man lernt bis zur Entlassung mit Genstützen Gehen einschließlich Treppensteigen.

In der Regel folgt anschließend eine dreiwöchige Rehabilitationsbehandlung, die nach Situation und Wunsch ambulant oder stationär in einer entsprechenden Einrichtung durchgeführt werden kann. Weiteres s. hierzu unter Patienteninformation.

zurück
Sprechzeiten Telefonnummer E-Mail
Xing
google