Gelenkersatz für das Hüftgelenk

Gelenkersatz Hüftgelenk

Bei der Hüftgelenksgelenksarthrose = Coxarthrose kommt es zunächst zu Schmerzen typischerweise in der Leistenregion.

Diese können unterschiedlich stark und lang ausgeprägt sein. Im weiteren Verlauf treten zunehmend Anlaufbeschwerden, Bewegungseinschränkung und zuletzt auch Ruheschmerzen auf. Ist die Nachtruhe schmerzbedingt gestört und/oder eine regelmäßige Schmerzmitteleinnahme für unvermeidbare Aktivitäten notwendig, kann mit einem künstlichen Gelenkersatz Abhilfe geschaffen werden.

Bei guter Knochenqualität können in der Regel zementfreie Implantate eingesetzt werden. Knochen seitig bestehen diese bei Pfanne und Schaft aus Titan.

Die eigentlichen Gelenkteile können aus Polyäthylen, keramisiertem Metall oder Keramik bestehen. Bei schlechter Knochenqualität/Osteoporose kommen mit Vorteil zementierte Implantate aus Chrom-Kobalt-Molybdän zur Anwendung.

Nach erfolgter Hüftgelenkersatzoperation wird eine Röntgenkontrolle durchgeführt.

Im Akut-Krankenhaus verbringt man bei normalem Verlauf 10 Tage bis 14 Tage.

Ab dem 1.Tag nach der Operation darf man Aufstehen und lernt bis zur Entlassung mit Gehstützen Gehen einschließlich Treppensteigen.

In der Regel folgt anschließend eine dreiwöchige Rehabilitationsbehandlung, die nach Situation und Wunsch ambulant oder stationär in einer entsprechenden Einrichtung durchgeführt werden kann. Weiteres s. hierzu unter Patienteninformation.

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