Gelenkersatz für das Schultergelenk

Gelenkersatz Schultergelenk

Bei der Schulter mit zahlreiche möglichen Schmerzursachen durch Sehnen und „Nebengelenke“ ist bei entsprechendem klinischen Befund und der röntgenologisch nachgewiesenen Schultergelenksarthrose = Omarthrose oder einer Oberarmkopfbruch = Humeruskopftrümmerfraktur ebenfalls ein künstlicher Gelenkersatz möglich.

Bei starker und schmerzhafter Beeinträchtigung der täglichen Verrichtungen: Essen, Waschen, Kämmen, etc. sowie Ruhe-/Liegeschmerzen ist die Indikation zum Schultergelenksersatz gegeben. Je nach Knochenqualität kommen zementfreie oder bei Osteoporose zementierte Endoprothesen zum Einsatz. In aller Regel reicht eine sog. Hemi-Endoprothese, d. h. die Schulter-Pfanne muss nicht ersetzt werden.

Bei Muskeldefekten – Rotatorenmanschettenruptur - kommt eine sog. Duokopf-Prothese zum Einsatz, die eine Bewegungszentrierung entsprechend dem natürlichen Gelenk ermöglicht.

Der stationäre Aufenthalt dauert 10 Tage bis 14 Tage. Am Tag nach der Operation erfolgen assistive = unterstützte Bewegungsübungen durch Physiotherapeuten/innen. Evtl. kommt ergänzend eine elektrische Bewegungsschiene zum Einsatz.

In der Regel folgt anschließend eine dreiwöchige Rehabilitationsbehandlung, die nach Situation und Wunsch ambulant oder stationär durchgeführt werden kann. Weiteres s. hierzu unter Patienteninformation.

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