Gelenkersatz für das Sprunggelenk

Gelenkersatz für das Sprunggelenk

Zur Sprunggelenksarthrose = OSG-Arthrose kommt es häufig infolge zahlreicher Verletzungen bei Ball- und Sprungsportarten, sowie nach Sprunggelenksverrenkungsbrüchen und/oder Fehlstellungen.

Voraussetzung zur erfolgreichen Gelenkersatzoperation ist ein intakter Seitenbandapparat. Ist dieser instabil oder verknöchert kann eine Sprunggelenksversteifung = Arthrodese die bessere und sicherere Versorgungsform sein.

Sprungelenksendoprothesen können je nach Knochenqualität zementfrei oder zementiert eingebaut werden.

Der stationäre Aufenthalt im Akutkrankenhaus dauert ca. 14 Tage. In der Regel wird schon vor der Operation eine sog. Unterschenkellagerungsschale angelegt; diese dient für ca. 6 Wochen dazu, nach der Operation den Fuß zur besseren Wundheilung in Rechtwinkelstellung zu halten. Bei dem geringen „Weichteilmantel“ im Fußgelenksbereich kann es sonst zu Wundheilungsstörungen/Nekrosen kommen.

Ab dem 1.Tag nach der Operation darf man Aufstehen, hierzu wird die Lagerungsschale abgenommen und man lernt bis zur Entlassung mit Gehstützen Gehen einschließlich Treppensteigen. In der Regel folgt anschließend eine dreiwöchige Rehabilitationsbehandlung, die nach Situation und Wunsch ambulant oder stationär durchgeführt werden kann. Weiteres s. hierzu unter Patienteninformation.

zurück
Sprechzeiten Telefonnummer E-Mail
Xing
google